Du quälst dich, einen Text zu schreiben? Weißt nicht genau, wie du vorgehen sollst und brauchst Stunden für den ersten Absatz? Dann ist diese Anleitung das, was du schon lange suchst 😉

Und du wirst dich wundern, wie einfach es ist…

Mit dem Schreiben von Texten ist das so eine Sache…. Wir denken, wir haben das „Schreiben“ schließlich in der Schule gelernt…. Da müsste doch ein Blogartikel zu schaffen sein…

Aber dann…. sitzt du vor dem PC … und seufzt wie ein Alkoholiker an der Bar beim „Last Order“… Der erste Satz will dir partout nicht einfallen.

Und alle weiteren auch nicht…

Wie kann das sein? Warum tun wir uns so schwer?

Warum uns das Texten schwerfällt

Wahrscheinlich deshalb: Zum einen ist die Schulzeit bei manchen von uns bereits eine Weile her.

Zum anderen haben Schulaufsätze mit Blogtexten oder gar Verkaufstexten etwa so viele Gemeinsamkeiten wie Brot und Kuchen: Mehl ist in beiden Backwaren drin, etwas Hefe, vielleicht, und eine Prise Salz. Mehr Gemeinsamkeiten gibt es aber nicht. Kuchen ist süß und verlockend. Kuchen ist reiner Genuss. Brot ist auch lecker, so nicht, zählt aber zu den Grundnahrungsmitteln…Wenn wir genau wissen, wie wir einen Sandkuchen herstellen können, dann ist es sehr leicht….damit haben wir aber noch nicht das Rezept für einen Frankfurter Kranz..

Und drittens: Texte für das Internet folgen gewissen Richtlinien, die zu beachten äußerst empfehlenswert ist: Das Netz ist schnelllebig und bunt, Ablenkungen sind nur einen Klick entfernt – und oft nicht einmal das: Meist lauert der Angriff auf die Konzentration in Form eines blinkenden Werbebanners direkt über, unter oder neben den Buchstaben, die wir gerade lesen.

Das sind die Hauptgründe, weshalb wir eben NICHT jeden Text einfach aus dem Ärmel schütteln können, nur weil wir das Schreiben in der Schule gelernt haben.

Aber: Texte schreiben ist kein Hexenwerk.

Du musst nicht zaubern können oder besonders kreativ sein, um überzeugende Blogartikel oder Landing Pages oder eMails zu erstellen. Auch existiert kein „Schreibtalent-Gen“, das dir deine Eltern in die Wiege gelegt haben …

… oder eben nicht…

Diese Anleitung zum Texte schreiben führt dich durch jeden einzelnen Schritt der Textarbeit bis zur Veröffentlichung (und sogar zu dem Step, bei dem du mit deinem Text Geld verdienen kannst….)

Ich betone nochmals: Du wirst dich wundern, wie einfach es ist…

Ob du denkst, du kannst es – oder du denkst, du kannst es nicht: Du wirst in jedem Fall Recht behalten.

Henry Ford (angeblich)

Warum gut geschriebene Texte wichtig sind

Und die Mühe lohnt: Deine Texte sind DIE Verbindung zu deinen potenziellen Kundinnen. Deine Artikel werben für dich und das, was du anbietest: 24 Stunden lang, jeden Tag, das ganze Jahr, und nächstes Jahr, und …

Nur EIN super (SEO) Text kann informieren, beraten, verkaufen. Noch dazu kann dir ein einziger Blogartikel Hunderte (oder gar Tausende) an Leserinnen und potenziellen Kundinnen auf deine Seite spülen!

Frau textet am Computer

Texte „schreiben“ ist nicht gleich schreiben…

Das Schreiben selbst macht nur einen verschwindend geringen Teil der Textarbeit aus. Der Text entsteht zu 80% aus der Planung – und aus den Nacharbeiten.

Wie beim Kuchen: das Backen ist die leichteste der Übungen.

Du hast soviel Wissen im Kopf: natürlich kann der Gedanke aufkommen, es würde reichen, sich eben hinzusetzen und drauflos zu tippen.

Mach das nicht.

Plane jeden einzelnen Text, sodass deine Leser am Ende einen klaren Nutzen aus deinen Worten ziehen können.

Ebenso wichtig sind die Nacharbeiten. Erst am Ende entsteht der Text. In der endgültigen Fassung wird wahrscheinlich kein Wort deiner ersten Fassung mehr dort sitzen, wo du es in der Rohfassung platziert hast.

Es ist wichtig, das zu wissen. Du brauchst beim Schreiben nicht jeden Satz zu überlegen: Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird er ohnehin deiner Korrektur und deinem Lektorat am Ende zum Opfer fallen.

Gerade der erste Satz aber ist es, der so viele von uns unter Druck setzt: Schließlich muss der erste Satz wie eine Bombe einschlagen: Er muss dringend dazu verleiten, dass die Leser auch den zweiten – und jeden weiteren – Satz lesen.

Doch: Niemand zwingt dich, den ersten Satz zuerst zu schreiben….

Schreibe den letzten Satz deines Textes zuerst

Dreh das Ganze einfach um: Schreibe den ersten Satz erst später – und den letzten Satz zuerst.

Häh?

Passt schon. Sehr gut ist, wenn du dir während der Planung deines Textes überlegst, wo du mit deinem Text hin willst. Wie es ausgehen soll. Wie der letzte Satz lauten könnte.

TIPP: Quäle dich niemals gefühlte 5 Stunden mit dem ersten Satz ab. Es lohnt nicht: Mit 99,9*9 % iger Wahrscheinlichkeit wird dein „erster Satz“ nie so stehen bleiben wie du ihn zu Anfang geschrieben hast. (Ähnlich sieht es mit allen anderen Sätzen deines Textes aus! Wenn du stockst, dir etwas nicht gefällt, dir das „perfekte“ Wort fehlt, egal, schreib weiter, wenn du gerade schreibst).

Für dein Mindset ist es essentiell, den Gedanken an einen „perfekten“ Text – wenn überhaupt – auf das Ende der Textarbeit zu verlegen…

Jetzt geht es aber – endlich – los.

#1 Ein Text schreibt sich (leichter) mit Plan

Fangen wir also da an, wo die Textarbeit beginnt: Mit der Planung. Ohne Planung könnte die Textarbeit beschwerlich ausfallen. Deshalb gehe ich an dieser Stelle ganz genau darauf ein.

Ohne Vorarbeiten tippst du vielleicht drauflos, verhedderst dich in den Informationsbergen, schreibst, löschst, verschiebst, raufst dir die Haare, wäschst Berge an Wäsche, trinkst Kannen an Kaffee …und am Ende hast du zwar saubere Wäsche und Druck auf der Blase – aber keinen Text.

Du hast also deinen Themenplan vor dir liegen – und dir eines der Themen herausgesucht. Weiter geht`s.

Die Zauberformel für Profi-Texte: 1 + 1 + 1

Schreibe dir als allererstes diese Faktoren auf.

Wichtig: Nicht nur denken, sondern aufschreiben. (Stichwort: Verbindlichkeit). Schreibe auf,

  • für WEN GENAU du den Texte schreibst (1 Kunde: deine Persona)
  • welche EINE Aussage du in die Welt tragen möchtest (1 Thema: 1 Versprechen an die Leser)
  • welches EINE Ziel du mit diesem Text verfolgst (1 Ziel: Was sollen die Leserinnen wissen, tun oder fühlen, wenn sie den Text gelesen haben?)

1 Kunde: Für wen schreibst du deinen Text?

Du hast deine Zielgruppe bereits analysiert? Aus dieser Zielgruppe EINE Persona extrahiert? Einen Kundenavatar über diese eine stellvertretende Person angelegt, ihre Probleme, Wünsche und Ziele überlegt – und notiert?

Du weißt,

  • was deinen Kunden schlaflose Nächte bereitet,
  • worüber sie sich freuen und
  • wofür sie morgens aufstehen?
  • Mit wem sie zusammen sind,
  • warum sie gerne Ski fahren und
  • welche Hobbies ihre Cousinen haben?

Ein Scherz.

Aber nur halb. Denn tatsächlich ist es essentiell wichtig, deine Zielgruppe festzulegen und beim Schreiben EINE Person aus dieser Zielgruppe vor Augen zu haben: die sogenannte Buyers Persona, die deine Zielgruppe repräsentiert.

Hast du?

Hast du (noch) nicht? Dann kannst du hier nachlesen, was es damit auf sich hat….

Bedürfnisse der Kunden ermitteln
Wie du die Bedürfnisse deiner Kundinnen ermittelst

1 Thema: Was muss dein Leser wissen?

Gerade, wenn wir uns mit einem Thema sehr gut auskennen, tappen wir oft in die Falle… Als Experten für ein Thema laufen wir Gefahr, unser gesamtes Wissen in den Text squetschen zu wollen… und dabei die Interessen der Leserinnen außer Acht zu lassen. Denn die wollen (in der Regel) nicht ALLES wissen, sondern nur einen bestimmten Aspekt. Und zwar den, der in der Überschrift versprochen wurde! (Upps...)

Einer der ersten Schritte deiner Planung sollte es daher sein, EINE zentrale Aussage für deinen Text zu notieren: EIN Versprechen an die Leserinnen.

Denke über dein Thema nach und überlege, welchen Nutzen deine Leserinnen und Kundinnen aus diesem einen Text herausziehen könnten. Zu dem Thema gibt es aber so unglaublich viel zu sagen? Macht nix: Umso mehr Stoff bleibt für weitere Artikel übrig… (Zumindest, wenn deine Keyword-Recherche belegt, dass deine Leser diese Aspekte auch interessant finden…)

Schreibe dir dazu 2 bis 3 Sätze auf: EIN Thema, EINE Aussage, EIN Versprechen!

1 Ziel: Was soll dein Text erreichen?

Schreibe dir auch EIN Ziel auf, das du mit deinem Text verfolgst: Was soll dein Text erreichen? WARUM willst du über DIESES Thema schreiben? Was sollen die Leserinnen denken und fühlen, wenn sie deinen Artikel lesen?

Was sollen sie TUN?

  • Sollen deine Leserinnen auf deine Landing Page geleitet werden, 
  • sollen sie dein Freebie bestellen und
  • sich in deine eMail-Liste eintragen,
  • sollen sie auf deine Verkaufsseite gelangen?
  • Oder sollen sie schlicht informiert und näher an das Thema herangeführt werden? (wenn ja: Warum? Auf welcher Informationsstufe stehen sie)
  • Dient dein Text einzig dazu, Vertrauen aufzubauen?
  • Deine Themen zu komplettieren?
  • Zu zeigen, wer du bist und was du anbietest?

Alles ist legitim. Verfolge aber EINES dieser Ziele mit deinem Text. Schreibe dir diese Punkte auf. 

Tipp: Lege den Zettel beim Schreiben gut sichtbar neben dein Laptop! So vergisst du vor lauter Eifer nicht, was du sagen – und was du weglassen – solltest.

#2 Die 4 Recherchen, um top-Texte zu schreiben

Je mehr Zeit du in die Recherche investierst, desto

  • mehr Informationen sammelst du FÜR deine Leserinnen,
  • interessanter kannst du deinen Text schreiben, und je hilfreicher dein Inhalt,
  • weiter oben rankt dein Text wahrscheinlich bei Google,
  • mehr Kundinnen finden dich,
  • erfolgreicher dein Blog, dein Business, dein Geschäft …
  • seltener leidest du unter Schreibblockaden

Wenn das kein Ansporn ist.

Kunde, Keywords, Konkurrenz & Fakten

Recherchearbeit macht zeitlich etwa die Hälfte der gesamten Textarbeit aus.

  1. Kundenrecherche: Schon abgehakt. 😊 (wenn nicht, dann jetzt 😉
  2. Keyword-Recherche: Keywords als Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung helfen dir dabei, dass deine Texte über Google gefunden werden – UND deine Leserinnen besser zu verstehen. Je nach Suchvolumen (hoch) und Konkurrenz (niedrig) stellst du dir deinen Redaktionsplan zusammen.
  3. Faktenrecherche: Kommt drauf an. Wenn es um ein Thema gehen soll, das du nachts im Schlaf rückwärts aufsagen könntest, benötigst du natürlich kaum mehr Recherchen zu Fakten.
  4. Mitbewerber-Recherche geht mit der Faktenrecherche Hand in Hand: Um bei Google auf den vorderen Plätzen zu landen, solltest du die jeweiligen Mitbewerber um das jeweilige Keyword im Blick haben: Worüber schreiben die Artikel auf den ersten Google-Plätzen (auf die du mit deinem Text gerne möchtest?) Was machen sie gut, was machen sie schlechter, wo und wie kannst du sie vielleicht toppen? In den Texten deiner Mitbewerber findest du viele Fakten – die du aber immer (immer) nachrecherchieren – und niemals einfach übernehmen solltest.

Aber keine Sorge: Du musst nicht alle Recherchen an dem Tag erledigen, wenn du schreiben willst.

Die Recherchen über deine Kunden solltest du ohnehin fertig haben, bevor du auch nur ein Wort bei WordPress eingibst. Auch für die Keyword-Recherche ist es sinnvoll, dafür einen Tag im Monat oder im Vierteljahr einzuplanen – und anhand der Ergebnisse dienen Redaktionsplan aufzustellen.

Top Schreib-Tipp für Texte: Swipe File

Lege dir ein Swipe File zu, beziehungsweise mehrere Swipe Files…. Ordne diese nach Thema.

  • Trage immer ein Notizbuch bei dir. Immer. Notiere dir Ideen, besondere Worte, Formulierungen oder Zitate. Schreibe dir geeignete Zwischenüberschriften auf, Ideen für Headlines oder Geschichten für das Storytelling, Vergleiche, Metaphern, Alliterationen. Hätte mich auch kurz fassen können: Notiere dir alles, was dir bei anderen Texten gefällt! Auch, wenn du es gerade für deinen aktuellen Artikel nicht brauchst! Irgendwann wird dir eine deiner Notizen nützlich sein.
  • Richte dir unter der Lesezeichenfunktion deines Browsers einen Ordner (oder mehrere) als Swipe File ein: Hier sammelst du alle Texte, die dir besonders gut gefallen. Wenn du richtig viel Zeit hast, analysiere diese Artikel: Schreibe dir auf, was dir an dem Text gefällt und vor allem auch: WARUM.
  • Auch kannst du einen Ablageordner einrichten, in dem du kopierte Swipe File-Texte ablegst.
  • Lese viel, schreibe viel, sammle viel. Am besten täglich.

#2.1 Keywords sind die Themen für deine Texte

Du kannst auch ohne Keywords super Texte schreiben…

…es wird sie nur kaum jemand zu Gesicht bekommen.

Ohne Keywords (und andere Maßnahmen zur SEO-Optimierung) wird dein Text wahrscheinlich bei Google auf Seite 13476 dümpeln…  

Keywords sind allerdings nicht nur nützlich, im Netz gefunden zu werden. Außerdem lernst du durch Keywords, deine Leserinnen zu verstehen. Du erfährst, WIE die Leute nach den Inhalten suchen.

Nicht selten wirst du überrascht sein!

Eine gewissenhafte Keyword-Recherche bringt dir mehr Leserinnen, zufriedenere Kundinnen, eine erfolgreichere Webseite.

Ganz wichtig:

Recherchiere die Keywords vor dem Schreiben deiner Artikel (natürlich, sonst wüsstest du ja gar nicht, worüber du in deinem Text schreiben solltest ;-)

Aber!

Beim Schreiben lässt du die Keywords zunächst weitestgehend außer Acht. Gleichzeitig zu tippen UND auf die Verteilung der Keywords und deren Synonyme zu achten, bringt einen Bruch in deinen Schreib-Flow.

Baue die Keywords – an den richtigen Stellen – erst am Ende in deinen Text ein!

# 2.2 Fakten, um herausragende Texte zu schreiben

Wahrscheinlich konkurrieren nicht einmal die Bakterien einer Bakterienkultur in einem Fingerhut so stark miteinander wie die Texte im Internet. Milliarden Blogs mit noch mehr Billionen Texten tummeln sich im Netz: Wie soll da ausgerechnet dein Text herausstechen?

Eine Antwort: Einzigartigkeit.

Das ist keine allzu leichte Aufgabe, zugegeben. Und doch erreichbar.

Schau dir die Mitbewerber Texte an: Welche Informationen fehlen ihnen? Was würdest du besser machen? Das kann manchmal nur eine Kleinigkeit sein. Ein anderer Blickwinkel etwa. Eine andere Bewertung von Fakten oder Inhalten (Warum sonst gibt es mal 52, mal 13 oder mal 5 Tipps für Top-Texte?).

Wo weißt du mehr – und würdest den Inhalt anders präsentieren?

Vergiss nicht: 1 Text mit 1 Aussage und 1 Ziel für 1 Persona

Wenn wir intensiv recherchieren, dann wollen wir all unser erworbenes Wissen auch gerne in den Text hineinpacken. Dabei kannst du dich leicht verzetteln und an deiner eigentlich gewünschten Aussage vorbei schreiben. Der Inhalt kann dadurch verwässern. 

Wenn du sehr viele Informationen findest, dann bewahre dir diese in einem Recherche-Ordner auf. Vielleicht kannst du sie noch für spätere Texte gebrauchen. 

#2.2.1 Kurzanleitung: Internet-Recherche

  • Beginne deine Recherche zu deinem Haupt-Keyword ruhig bei Google – weite die Recherche aber später noch aus. Warum? Google personalisiert deine Suchergebnisse. Heißt: Google wirft dir Suchergebnisse vor die Füße, die auf dein Profil zugeschnitten sind. (Nicht nur wir definieren Zielgruppen…
  • Weite deine Recherche auf andere Suchmaschinen aus.
  • Weite die Recherche auf verwandte Keywords aus.
  • Recherchiere auch in Büchern, Zeitschriften, Magazinen, befrage Experten, suche Studien…
  • Suche nach Fragen – und den Antworten zu dem besagten Thema (Google „Ähnliche Fragen“, answerthepublic, Quora, Gute Frage.net…)
  • Übrigens… Online Shops und Verkaufsseiten auf den oberen Rängen bei Google bedeuten ein hohes Kaufinteresse bei den Nutzerinnen dieser Keywords. Ratgeber und Informationsseiten wie Wikipedia deuten hingegen darauf hin, dass die Menschen eher nach Informationen suchen bei dem Keyword. Baue deine Texte dementsprechend auf. 

Lesen, lesen, lesen, Notizen machen, lesen, lesen, lesen…

Übrigens…Die Fragen, die du für dein Thema als relevant erachtest, kannst du (in abgewandelter Form) prima als Gliederung in Form von Zwischenüberschriften verwenden!

(Zwischentipp: …halte schon während der Recherche Ausschau nach visuellen Elementen)

Visuelle Elemente meint Listen, Grafiken, Tabellen, Kurven oder Screenshots, Bilder oder Videos:

Zum einen lockern diese Elemente den geschriebenen Text optisch auf. Zum anderen lassen sich die Inhalte dadurch übersichtlicher, einleuchtender und auch interessanter gestalten… Baue diese Strukturelemente am Ende in deinen Text ein. Es ist aber von Vorteil, bereits während der Internet-Surftour darauf zu achten. Damit du am Ende nicht wieder von vorne anfangen musst zu suchen.

Strukturelemente für deinen Text

Tabellen

Aufzählungen, Listen

Zitate

Grafiken

Bilder

Videos, Audios

Screenshots….

#3 Gliederung: dein Thema in Häppchen

Wir sind immer noch bei den Vorbereitungen. Geschrieben ist noch kein Wort. Richtig so! Je genauer du die Vorarbeiten durchführst, desto leichter wird dir der Text aus der Feder fließen.

Sei dir schon vorher klar über das Ende deines geschriebenen Textes! So hast du eine gerade Linie vor Augen, der du folgen kannst. Schreibe den letzten Satz am Anfang….

Wie gehst du bei der Gliederung vor?

#3.1 Wie du einen Spannungsbogen für dein Schreib-Werk bastelst

Nimm dir zuerst die Fragen zur Hand: Sortiere die Fragen aus den „Ähnlichen Fragen von Google“, aus den Rich-SERPs, gegebenenfalls von answerthepublic, gutefrage.net oder quora und sortiere sie:

  • Welche Fragen sind am wichtigsten?
  • Welche weniger wichtig?
  • Welche können rausgeschmissen werden?

Achte dabei auf eine sinnvolle Reihenfolge, sodass die Abschnitte aufeinander aufbauen.

Im ersten Abschnitt klärst du, worum es geht und für WEN der Text geschrieben ist. Du deutest auch an, dass du Lösungen für das Problem hast. Wie genau diese Lösungen aussehen, das beantworten schließlich die folgenden Kapitel.

Wichtigste W-Fragen gehören an den Anfang

Die Gefahr, dass Leser danach abspringen, umgehst du, indem du zu Beginn Andeutungen machst:

!!! Was dürfen die Leser erwarten? Welche super-hilfreichen, einfachen und schnellen Tipps und Tricks bekommen sie in deinem Text?

So gehst du von Kapitel zu Kapitel vor: Kaum hast du eine Frage beantwortet, wirfst du die nächste Frage auf, deren Antwort der Leser (im Idealfall) ebenfalls unbedingt wissen will.

Auf diese Weise baust du einen Spannungsbogen auf. Zugegeben: Das ist nicht immer leicht.

Aber: Wie du die Spannung in deinem Text aufrecht erhältst, erfährst du weiter unten… 😉

Gliederung des Textes durch Zwischenüberschriften

Jeder Abschnitt bekommt eine Zwischenunterschrift. Zwischenüberschriften und Headline sind die wichtigsten Worte deines Textes. Und die anspruchsvollsten.

Beim Scannen fallen die Zwischenüberschriften den Leserinnen ins Auge. Sie machen Versprechungen und bauen Spannung auf. Noch dazu sollten die Zwischenüberschriften häufig, aber nicht zu auffällig deine Keywords enthalten…(Wie das?)

Lass dich nicht stressen. Je krampfhafter du nach pfiffigen Ideen suchst, desto mehr stresst dich das Texten. 

Wenn dir nichts einfällt, verwende zunächst vorläufige Zwischenüberschriften.

7 Tipps für Zwischenüberschriften

Zwischenüberschriften sollten oder können....

1. einen Ausblick liefern, aber noch nicht alles verraten: „Mein Angebot:….“ oder „Wie du…“, „Fassen wir zusammen“ oder „Das erwartet Sie…“

2. Lust auf den Text machen: z.B. „Um welche Frisuren du im Sommer 2021 nicht herumkommst…“ oder überraschend sein: „Warum Alkoholiker nie betrunken werden“…

3. Benefits liefern, bestenfalls einen emotionalen Nutzen,

4. das Keyword enthalten (aber bitteschön, ohne eintönig und nervig zu werden…),

5. (oft) die Leserinnen einbeziehen (direkte Ansprache): z.B. „Wie Joggen zu deiner Lieblingsbeschäftigung wird!“

6. rhetorische Fragen in den Raum stellen: „Hätten Sie gedacht, dass …?“

7. Metaphern enthalten, vielleicht sogar solche, die sich durch den gesamten Text ziehen

Keine Idee?

Keine Panik.

Hauptsache, du legst in den vorläufigen Versionen fest, welcher Inhalt in das folgende Kapitel gehört. Entweder schreibst du die endgültigen Versionen am Ende oder es kommt dein Notizbuch ins Spiel. Schaue rein. Oder schau dir deine Swipe File Texte an: Hier findest du Anregungen, wie es andere machen – und schon werden deine eigenen Ideen fluten!

#4 Suchterregende Überschriften

Die Überschrift gehört zu den wichtigsten Elementen des Textes, den du schreibst. Logisch. Es ist das Erste, was die potenziellen Leser sehen, nachdem sie bei Google ihre Suchbegriffe eingegeben haben.

Nur wenige Sekunden hat die Headline Zeit: In diesen wenigen Sekunden muss sie im Kopf der Google User folgendes Gefühl auslösen:

Ich MUSS diesen Text lesen!

DIESER Text (und nur dieser!) kann mein Problem lösen,

meinen Wunsch erfüllen,

mein Leben lebenswerter machen!!!

Welche Überschrift würdest du anklicken?

  1. Gedanken gegen Kummer
  2. 5 Gedanken, die dich aus einem Stimmungstief reißen
  3. 5 mentale Hacks, die dich garantiert sofort glücklicher machen…?

Die wichtigsten Zutaten für Überschriften

Woran liegt`s?

  • Nummer 1 (Gedanken gegen Kummer) ist langweilig und zu weitläufig.
  • Nummer 2 (5 Gedanken, die dich aus einem Stimmungstief reißen) dagegen spezifiziert den Inhalt und strukturiert ihn gleichzeitig im Kopf der Leserinnen: Sie wissen, „Aha, ich bekomme 5 aufbauende Gedanken geliefert„. Dazu kommt das aussagekräftigere Wort „Stimmungstief“ – welches das Wort „Kummer“ spezifiziert und ihm mehr „Gefühl“ beimischt. Geht es noch spezieller? Oder noch ansprechender?
  • Bei Nummer 3 (5 mentale Hacks, die dich garantiert sofort glücklicher machen) kommen weitere Komponenten ins Spiel:

Garantiert – ist ein Versprechen, eine Garantie, und deshalb ist das Wort „garantiert“ auch ein sogenanntes Powerword. (Nähere Informationen zu Powerwords und anderen Stilmitteln findest du hier).

Powerwords verleihen Überschriften und auch anderen Sätzen eine gewisse emotionale Würze.

Aber Achtung: Übertreibe es nicht mit Powerwords!

Hierbei gilt, was für alle Stilmittel gilt: weniger ist meistens mehr.

Das folgende Wörtchen „sofort“ ist schon fast zuviel des Guten: Nun wirken diese versprochenen Super-Gedanken nicht GARANTIERT, sondern auch noch UNMITTELBAR… Indirekt spricht dieses „sofort“ auch eine gewisse Dringlichkeit an – ein weiterer Faktor für unwiderstehliche Headlines.

Wer könnte dazu schon „Nein“ sagen?

Ist doch gar nicht so schwer 😊

7 Ansprüche an herausragende Headlines

Eine suchterregende Headline sollte...

1. neugierig machen,

2. den Nutzen, den Mehrwert, des Textes klar und spezifisch kommunizieren,

3. die Leser ansprechen, also mit „du“, „Sie“ oder „Texterinnen“, „Hundefachfrauen“ …

4. einfach gehalten sein und aus 6 bis zu 10 kurzen Wörtern gebildet sein.

5. das Keyword enthalten (bestenfalls am Anfang)

6. wenn möglich, Gefühle ansprechen

7. gegebenenfalls ein PowerWord einsetzen

Auf einen Blick sollten die Leserinnen erkennen:

Wie verändert sich mein Leben, wenn ich DIESEN Text gelesen habe“?

Kein Satz kann wirken, wenn er nur aus Fakten besteht. Er muss immer Emotionen, Bilder, Logik und ein Versprechen enthalten.       

 -Eugene Schwartz-

Aber… Wie machst du das genau?

4 Schritte bis zur Hammer-Headline

Schreibe dir bestenfalls auf:

  1. Worum geht es? (Anregungen zu Gedanken gegen Kummer)
  2. An wen richtet sich der Text? (Leute aus der Zielgruppe mit Kummer, schlechter Laune, Stimmungstief)
  3. Welchen (emotionalen!) Nutzen (Benefit) haben die Leser? (Sie möchten sich glücklicher, heiterer fühlen ODER sie möchten sich NICHT MEHR schlecht fühlen)
  4. ….Nutze (für den Anfang?) eine dieser Formeln....

Die 6 besten Formeln für klickwürdige Überschriften

Im Netz findest du viele Formeln für Überschriften. Insbesondere am Anfang sind diese Formeln eine prima Stütze!

Die Überschriften-Formeln sind geprüft, bewährt und ziehen so manche Leserin auf deine Texte!

Aber. Andere Bloggerinnen kennen diese Formeln natürlich auch. Somit ist es extrem wichtig, dass du genau recherchierst und überlegt: „Welche Überschriften gibt es schon? Und wie kann ich meine Überschrift einzigartig gestalten?

Auf Dauer bekommst du Übung und weichst immer weiter von vorgegebenen Formeln ab – und kreierst deine eigenen Wunderwerke.

Die gängigsten Überschriften Formeln
  1. Liste: „(Zahl) (Tätigkeiten, Geheimnisse, Tipps), die dich zu einem besseren (Status, Beruf, Position) machen“…
  2. Wie du…: „Wie du / Sie (einen besonderen Nutzen erreichst), wenn du (etwas bestimmtes tust oder lässt)…
  3. Keyword: „Keyword: (Doppelpunkt): Wie du… oder So … (erreichst du einen besonderen … Nutzen) …“
  4. Warum: „Warum (Menschen, die etwas tun oder nicht tun) nicht (den …Nutzen) erreichen, was die Leser erreichen wollen…“
  5. News: „Neu! Studie (oder Ähnliches) beweist: (bestimmte Tätigkeiten, Erfahrungen…) bringen dir diesen einen (ganz besonderen …Nutzen/Benefit!)“
  6. Fehler: „Hast du (einen bestimmten Fehler) auch schon gemacht? Wie du (trotzdem jetzt deinen ..Nutzen…erreichst)!“

Weitere Überschriften Formeln bekommst du im Textletter – meinem Newsletter mit regelmäßigen Tipps, Vorlagen und Schreib-Übungen…Abonniere den Textletter – und du wirst nebenbei lernen, einfacher und schneller zu schreiben.

Ins Beispiel verpackt: 6 Überschriften Formeln
  1. Mit diesen 5 großartigen Gedanken reißt du dich garantiert aus jedem Stimmungstief
  2. Wie du dich sofort glücklicher fühlst, wenn du diese 5 Gedanken denkst
  3. 5 Positive Gedanken (Keyword): So fühlst du dich binnen weniger Sekunden glücklicher
  4. Warum Menschen niemals glücklich werden können, die diese 5 Gedanken nicht kennen
  5. Neue Studie beweist: Diese 5 Gedanken (…blabla 😉
  6. Denkst du auch zu oft negativ? Wie du dich trotzdem mithilfe dieser……… (gähn;)

Schreibe alle Möglichkeiten deiner Überschrift mit verschiedenen Formeln auf. Spiele auch mit verschiedenen Satzstellungen, Synonymen, Stilmitteln…

Schreibe dich frei, schreibe dich locker. Schreibe täglich. Schreibe täglich Überschriften. Schreibe täglich Überschriften, die dir Leser bringen. Schreibe täglich Überschriften, die dir binnen 3 Tagen 100 neue Abonnenten für deinen Newsletter bringen 😉

Zur Übung.

Schreibe alles auf, was dir einfällt, denke vorwärts, rückwärts, seitwärts, wähle andere Perspektiven, Situationen aus dem Leben: sei spezifisch. Einzigartig. Beachte die Benefits.

Für deine Headline musst du Zeit investieren. Geduld haben. Du entwirfst soviele Headlines wie dir in den Kopf kommen. Es ist normal, 30 bis 60 Headlines zu schreiben bis die eine, die hammermäßige-Headline, darunter ist.

Lasse deine Entwürfe bestenfalls über Nacht liegen.

Mache das solange, bis du DEINE Version für dich gefunden hast.

Überschriften schreiben: Vorher oder Nachher?

Manche schwören darauf, die Headline am Anfang zu schreiben. Damit würdest du dir helfen, die Richtung deines Textes, also dein Thema, dein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, aber….

Ich persönlich mache es anders.

Ich schreibe eine „Arbeitsheadline“ mit dem Thema, dem Ziel, am Anfang, sodass das Thema bereits klar eingrenzt ist. Die endgültige Ausarbeitung folgt am Schluss.

[/su_note]

Zu wenig Platz in der Überschrift?

Wie gut, dass es „SubHeadlines“ gibt: Subheadlines (die Zeile unter der Headline) erlauben dir, deine Botschaft an die Frau und den Mann zu bringen. Eine weitere Möglichkeit: Nimm noch eine Dachzeile hinzu aus 2 bis 4 Wörtern. Hier kannst du zum Beispiel die Adressaten festlegen.

#5 Schreibe magnetische Einleitungen für deine Texte

Du hast es geschafft: Deine Überschrift hat glücklich viele Leserinnen auf deine Seite gezogen. Doch, so wichtig die Überschrift auch ist: Die beste aller besten Überschriften nützt nix, wenn der Rest des Textes nicht so geschrieben ist, dass die Leser weiter lesen möchten….

Es folgt die nächste Hürde auf dem Weg zur Gunst deiner Kunden: die Einleitung, das Intro:

Auch hierbei macht der erste – flüchtige Blick – klar:

  • Was (genau!) hat der Leser, die Leserin davon, den Text zu lesen?
  • Welchen Nutzen stellen deine Worte für sie bereit?
  • Lohnt sich die Zeit und die Mühe, den Text zu lesen?

Es ist eine schnelllebige Zeit: Niemand hat auch nur wenige Minuten zu verschenken, jede Sekunde will nutzbringend eingesetzt werden.

Die Einleitung sollte somit Aufmerksamkeit erregen. Einen Ausblick liefern. Ein Versprechen machen:

Wie verändert sich das Leben des Lesers durch deinen Text?

Und das alles sollte in sehr wenigen Sätzen geschehen… Wie du das anstellst…? Lies einfach weiter.

4 Anforderungen an überzeugende Einleitung

Magnetisch wirkende Einleitungen sollten...

informieren (worum geht es),

neugierig machen und

überzeugen, dass es sich lohnt, die Zeit zu investieren!

das Keyword bzw ein synonym enthalten (möglichst weit vorne)

Leichter gesagt als getan.

Leichter getan als gedacht.

Wie immer gilt: Stress dich nicht. Dir fällt gerade nichts prickelndes ein? Lege in Stichworten fest, was hineingehört und schreibe die Einleitung am Ende in ihre Reinform.

Natürlich kannst du nicht jeden Text auf die gleiche Art und Weise beginnen. Doch ich gebe dir jetzt eine der Möglichkeiten an die Hand, die du ausprobieren kannst…

Sprich die Leserinnen gleich mit dem ersten Satz an, beziehe sie ein: Etwa so.. (und: Neu ist immer besser: Beginne niemals 2 Texte auf dieselbe Art!)

Du glaubst mir das wahrscheinlich nicht. Ich konnte es selber nicht fassen. …. ?“ 

(Spannung aufgebaut: Der Leser will wissen: Was ist da passiert?)

Wenn du Fragen einsetzt, nimm solche, die nur ein „Ja“ als Antwort haben können. Beschreibe Situationen, zu denen sie nicht anders können, als (innerlich) zu nicken.

Du erzählst den Anfang einer Geschichte, so als ob du mit deiner Freundin im Cafe sitzen würdest: 

Nun kannst du dich – zum Beispiel – in das Problem des Lesers hineinversetzen und zeigen, dass du dich damit auskennst. Deute an, dass in diesem Text die Lösung des Problems thematisiert wird. 

Bin ich froh, dass ich dann doch eine Methode gefunden habe, diese Blockade endlich loszuwerden. Es war ganz einfach. Gerne erzähle ich dir, wie……“

  • Liefere einen Ausblick auf den interessanten Inhalt deines Textes. Die verschiedenen Vorzüge des Textes kannst du als Bullet Point Liste angeben. So sieht der Leser oder die Leserin auf einen Blick, welche Schritte du im Text gehst. Pflicht ist das aber nicht.
  • Bei einem Storytelling Einstieg finde ich Bullet Points als störend. (Was ist Storytelling, fragst du? Stimmt. Das Thema ist ein Thema für sich und du findest eine kurze Beschreibung über das Storytelling hier.)

6 Ideen für Einleitungen mit Saugeffekt

Wie du deinen Text beginnen könntest

1. Überraschender Einstieg. 2 Sätze kurz: ohne Nebensätze!
2. Erzähle eine Anekdote, etwas Überraschendes oder Witziges oder
3. nimm Bezug auf das Ende oder
4. stelle eine Frage – die das Problem des Lesers streift oder
5. verwende ein Zitat einer berühmten Person oder
6. denke dir einen Dialog aus…

Die Leser müssen auf den ersten Blick erkennen, worum es in dem Text gehen wird!

#6 Endlich: den (Haupt) Text schreiben

Hast du vielleicht das Gefühl, jetzt würde noch die ganze Arbeit vor dir liegen? Denn – eigentlich – hast du ja immer noch fast nichts geschrieben?

Doch glaube mir, weit über 70 % der Arbeit hast du erledigt!

Das Schreiben ist jetzt wie Kuchen backen: Du hast den Teig angefertigt, die meiste Arbeit ist getan: Du hast die Zutaten abgewogen, gemischt, gerührt, geknetet, die Backform gefettet und mit Backpapier ausgekleidet, den Teig eingefüllt, glatt gestrichen…. und nun schiebst du den zukünftigen Kuchen nur noch in den Ofen.

Durch deine intensiven Recherchen, deine Notizen und durch die Zwischenüberschriften weißt du genau, was wo geschrieben werden muss:

In deinem Unterbewusstsein ist dein Text bereits fertig geschrieben!

Nun müssen deine Finger nur noch tippen. Oder du diktierst den Text. Das Diktieren oder gar gleichzeitige Transkribieren kann ich wärmstens empfehlen:

Du umgehst dadurch den Blick auf den blanken Monitor, Schreibblockaden haben keine Chance!

Zum Lesen: Endlich lästige Schreibblockaden lösen: 27 simple Tipps gegen verklebte Gehirnzellen (In diesem Text findest du Tools zum (kostenlosen) Transkribieren !)

Schreibblockaden lösen
Wie du Schreibblockaden löst. -oder gar nicht erst aufkommen lässt

Den Text schreiben ohne Punkt und Komma

Jetzt geht es los:

Atme tief ein, krempele die Ärmel hoch, stehe nochmal auf, zupf die Hose zurecht, streiche die Haare hinter die Ohren und….(wieder setzen nicht vergessen ;):

Ziehe den Schreibprozess für deinen Text unbedingt zügig durch.

Stoppe deine Gedanken nicht durch Milliarden Gedanken: Stil, Wiederholungen, Adjektive oder Kommasetzung.

Achte noch nicht auf die besten Ausdrücke, Formulierungen oder besondere Details – es sei denn, dir fällt beim Schreiben schon etwas Pfiffiges ein. Das ist sehr oft der Fall, weil du eben nicht krampfhaft danach suchst. Schreibe deinen Text, ohne gleichzeitig zu redigieren und korrigieren.

Auch wenn sich 10.321 Tippfehler einschleichen: Schreibe weiter. Nur so kannst du dich voll und ganz auf den Inhalt konzentrieren.

(Und lerne endlich, mit 10 Fingern zu schreiben!), Zum Beispiel bei: Tipp10

Dein Kopf ist frei – und die Texte für die einzelnen Abschnitte fließen fast von selbst aus dir heraus. Wenn dir zwischendurch auffällt, dass du noch etwas ergänzen und nach-recherchieren musst – dann markiere dir diese Stellen. Lasse dich dadurch nicht in deinem Schreibfluss stören! 

Das war`s schon.

Das war das viel-gefürchtete „Schreiben“ deines Web-Textes….

Schreibe auf diese Weise deine Rohfassung. Der eigentliche Text wird erst später draus…

#7 Ende: einfach Punkt – oder was?

Bei vielen Blogartikel (inklusive meinen Artikeln… manchmal) ist plötzlich Schluss. Wir lesen einen Text, sind voll drin, haben viel Information aufgesogen, alles prima, der Artikel ist auch super (gewesen) und plötzlich:

Hat-dir-mein-Text-gefallen-dann-teile ihn bitte bei (Social Share Buttons)…“

oder

Hast-du Erfahrungen-mit-Thema-XY-dann-schreibe-gerne -in die-Kommentare…“

Diese Abschlussätze sind legitim – und du WÜNSCHST dir ja auch, dass die Leserinnen deine Texte teilen UND möglichst auch Kommentare hinterlassen UND vielleicht sogar noch das Freebie bestellen, für das du dir soviel Mühe gegeben hast!

Aber.

Das Ende vom Text ist super wichtig. Vernachlässige es nicht. Denk an die vielen Filme, die sicher auch bei dir einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben! Denke an die Endszenen von „The way we were„, „Lala-Land“ oder „James Bond: Time to die„…

Versuche also, deinen Texten einen würdigen Abgang zu gönnen: Schreibe unbedingt letzte Sätze, die im Gedächtnis der Leser bleiben…Damit dein Text nachhallt…

6 Vorschläge für würdige End-Szenen

Vorschläge für würdige Textabschlüsse

1. Nimm (immer) Bezug auf den Anfang – so wird die Geschichte rund.
2. Fasse die wichtigsten Punkte zusammen, als Fazit oder als Bullet Points. (FAQ oder Zusammenfassung oder „Fazit“)
3. Vielleicht findest du ein eingängiges Zitat, das zu deinem Textthema passt?
4. Möglicherweise fällt dir eine Frage zum Thema ein, die die Leserinnen zum Nachdenken anregt?
5. Ein überraschendes Ende bleibt mit Sicherheit hängen – oder ein humorvolles?
6. Lasse die Leserinnen nicht im Regen stehen, gib ihnen gerne einen Regenschirm in Form einer Handlungsaufforderung – aber nur EINE Handlungsaufforderung.

Nimm NICHT die Bitte um Kommentare UND die Bitte um das Teilen UND die Aufforderung, sich für Newsletter einzutragen, sondern nur eines davon. Nimm das, was dir derzeit am wichtigsten ist. (Wenn dein wichtigstes Ziel derzeit der Aufbau deiner eMail Liste ist, dann biete an dieser Stelle ein Geschenk an – im Austausch gegen die eMail-Adresse, versteht sich.)

#8 Text schreiben…nochmal von vorne… 

Am Anfang können diese letzten Schritte auf dem Weg zum Text recht frustrierend sein. Denn beim sogenannten Feinschliff wirst du jedes Wort, jeden Satz, jede Formulierung und jeden Abschnitt drehen und wenden, beleuchten, überlegen, ob dir etwas Besseres einfällt, und – wahrscheinlich – alles komplett umschreiben.

So ist es jedenfalls bei mir – vielleicht ist es bei dir anders. Mit der Zeit kommt mehr Routine – es wird von Text zu Text besser…

Du wirst nun den Kuchen verzieren, die Glasur auftragen, in eine ansprechende Form füllen.

Könnte sein, dass von deiner Rohfassung nichts mehr bleibt, wie es jetzt ist. Muss nicht, aber kann. 

Doch keine Sorge: Das ist normal. (Es sei denn, du gehörst zu einer begnadeten Schreiber-Spezies, die gleich beim ersten Wurf deines Textes jedes Wort richtig setzt und voll genialer Einfälle sprüht. Gibt es sicher auch.) 

Ein guter Moment für eine Pause

Wenn du die Rohfassung fertig hast, lege den geschriebenen Text beiseite. Lasse ihn ruhen, (den Kuchen abkühlen) besser gesagt, lasse deinen Kopf ruhen. Sofern möglich, mach erst morgen weiter! Am nächsten Tag hast du mehr Abstand. Die Mühen sind vergessen.

Es fällt nicht mehr ganz so schwer, deine Ergüsse zu zerrupfen, diesen perfekten Kuchen in Stücke zu schneiden.

Du wirst einen anderen Blick für deinen Text haben, wenn sich dein Gehirn für eine Weile NICHT damit beschäftigt hat. 

Du wirst streichen, löschen, verschieben, ergänzen, fantastische Formulierungen finden und neue Wendungen einbauen.

Nimm keine Abkürzungen!

Bei den Feinarbeiten für deinen Text achtest du nicht nur auf Sprache und Grammatik. Auch die die SEO-Optimierung kommt jetzt an die Reihe, Inhalt prüfen, strukturieren, optimieren.

8.1. Sprachliche Stolpersteine ausmerzen 

Du hast die Rohfassung hoffentlich über Nacht unberührt gelassen. Nun gehst du mit frischem Geist wieder an die Textarbeit.

Lese dir deine Rohfassung deines geschriebenen Artikels einmal laut vor. Das mag dir komisch vorkommen:

Tue es trotzdem!

Beim lauten Lesen bemerkst du am besten, wo der Satzfluss holpert. Markiere diese Stellen, sodass du sie beim Feinschliff ändern kannst. Oftmals handelt es sich bei Stolpersteinen um verschachtelte Sätze oder um „schiefe“ Formulierungen. Manchmal hast du vielleicht zu viele lange Sätze hintereinander geschrieben oder zu viele abgehackte Sätze hintereinander gesetzt.

Du wirst es bemerken. 

29 Sprach-Tipps für deine Texte

Was nun kommt, klingt zunächst sehr viel. Auch hier gilt: Lass dich davon nicht abschrecken.

Die ganzen Arbeitsschritte klingen am Anfang wie eine Keule! Doch ich verspreche dir: Mit jedem Text, den du schreibst, wird es leichter und einfacher gehen. Irgendwann wirst du kaum noch auf deinen Spickzettel schauen!

Übrigens gelten diese allgemeingültigen Text-Tipps sowohl für Blogtexte als auch für Werbetexte wie Landing Pages oder Verkaufstexte. Landing Pages und Verkaufstexte unterscheiden sich vom Blogtext im Aufbau und durch spezielle Textelemente für das Copywriting.

Doch die sprachlichen Feinheiten gelten immer.

Lesetipp: Hier findest du spezielle Stilmittel-Tipps für Werbetexte.

Stilmittel für werbetexte
7 Stilmittel, die deine Werbetexte unwiderstehlich machen

Bleiben wir an dieser Stelle bei den allgemein gültigen Tipps für einen guten Schreib-Stil.

29 Sprachliche Tipps
  1. Schreibst du deine Texte in der Sprache deiner Zielgruppe? Tipp: Schau bei Facebook oder anderen sozialen Medien, wo sich deine Zielgruppe aufhält. Notiere dir bestimmte Redewendungen oder typische Worte, baue das für deine Zielgruppe typische Sprachmuster dezent in deinen Text ein. 
  2. Prüfe den Satzrhythmus, die „Sprachmelodie“: Das ist das, was du mit dem lauten Vorlesen geprüft hast. Du bemerkst instinktiv, ob die Sätze zueinander passen und ob sich der Text „rund“ liest. 
  3. Achte auf Abwechslung: Finde für diese Sprachmelodie einen angemessenen Wechsel zwischen kurzen und langen Sätzen.
  4. Drücke dich klar und einfach aus.
  5. Baue nach Möglichkeit ab und zu einen „Einwort-Satz“ ein: Dies kann ein Ausruf sein, wie „Stopp!“ oder eine Wiederholung eines vorangegangenen Ausdruckes. Ausdruck? Stopp! (Aufgewacht!). Weiter geht`s!
  6. Vermeide „Beamtendeutsch“, heißt, eine bürokratische Schreibe mit vielen Substantivierungen. Vermeide möglichst Wörter, die  auf „ung“, „keit“, „heit“ enden.
  7. Vermeide Substantivierungen:  „Er richtete seinen Blick hinauf zur Sonne“ … In der Regel reicht es, zu schreiben: „Er sah hinauf zur Sonne„.
  8. Vermeide Phrasen wie „nichtsdestotrotz„, „meinetwegen“ oder „meinethalben„, „des Öfteren“, „augenscheinlich„, „diesbezüglich„, „anlässlichSchreibe lieber, wie du sprichst!
  9. Vermeide abgenutzte Sprichwörter, Verallgemeinerungen, Klischees: Jede Phrase hat ihre Phase: Irgend jemand denkt sie sich aus, alle finden sie toll, alle verwenden sie, und schon ist sie ausgelutscht. Sicher rutscht mir auch ab und an eine solche Phrase heraus – im Eifer des Gefechts, zum Beispiel 😉
  10.                  Vermeide Schachtelsätze, 
  11.                  und Fremdwörter sowie zu viele Anglizismen! Nicht alle Menschen kennen und verstehen die „Business-Sprache“ mit vielen englischen Ausdrücken wie auch Copywriting, Mindset oder Headline. Andererseits zeigt der Gebrauch solcher Ausdrücke, dass ein bestimmtest Zielpublikum angesprochen wird… Wenn das nicht nötig ist und es möglich ist, nutze deutsche Wörter und solche, die jeder Mensch versteht. 
  12. Vermeide Füllwörter: Zugegeben: Dieser Tipp, ausgerechnet von mir, das ist lustig. Ich nutze liebend gerne Füllwörter und ertappe mich immer wieder dabei, viel zu viele Füllwörter einzubauen. Mach du es besser: Formuliere knackig und klar. Niemand braucht aufgefüllte Sätze. Ich habe übrigens ein super Gratis-Füllwörter-Tool gefunden. Du kannst deinen Text einfügen und der Füllwörter Test markiert dir alle überflüssigen Füllwörter in rot. Probiere es mal aus: Es ist …. erschreckend (für mich ;-)
  13. Vermeide Wiederholungen: Sei es, dass sich Inhalte wiederholen oder dass sich bestimmte Wörter zu oft wiederholen. 
  14. Vermeide Abkürzungen und/oder bleibe konsistent: Es ist Geschmackssache, ob du z.B. „zum Beispiel“ ausschreibst bzw. „beziehungsweise„. Zu viele Abkürzungen stören den Lesefluss. Achte vor allem darauf, dass du konsequent abkürzt oder ausschreibst: manchmal € und manchmal Euro – das verwirrt. 
  15. Formuliere möglichst positiv. (das ist nach den X-„Vermeide-Regeln“ lustig:) Schreibe nur in Ausnahmefällen, was NICHT passieren soll, sondern schreibe lieber WAS passieren soll. Schreibe NICHT, „Ich will keine langweiligen Texte mehr schreiben„, sondern: „Ich möchte spannende, unterhaltsame Text schreiben„. Schreibe „Vermeide“ dies oder das lieber „nutze“ (wenn möglich)
  16. Schreibe den Text konsistent: Achte darauf, dass du in derselben Zeitebene schreibst: Vergangenheit ODER Gegenwart: „sagt“ oder „sagte„. Vermeide das Präteritum: „hat gesagt„. Der sogenannte literarische Präsenz klingt meines Erachtens besser, auch wenn du in der Zukunft schreibst. Zum Beispiel: „Dein Hund läuft in 3 Wochen super ohne Leine“ statt: „In 3 Wochen wird mein Hund an der Leine laufen“ oder gar: „In 3 Wochen wird mein Hund gelernt haben, an der Leine zu laufen„. Entscheide dich für eine Zeitebene und bleibe dabei: Bestenfalls im gesamten Blog.
  17. Schreibe die Zahlen in deinen Texten konsistent: Im Journalismus, schreiben wir Zahlen zwischen 1 und 12 aus (eins bis zwölf) und alle Zahlen darüber als Ziffern. Wenn du dich, wie ich, dafür entscheidest, Zahlen immer als Ziffern zu schreiben, dann ist das (für deinen Blog) auch okay: Schreibe dann aber IMMER Ziffern.
  18. Achte auf Konsistenz bei der Anrede deiner Leserinnen: „du“ oder „Sie“ – überlege dir, welche Anrede für dein Metier passt und bleibe dabei. Immer.
  19. Wenn du gendern möchtest, dann praktiziere es ebenfalls konsistent: Inzwischen ist das Gendern zu einer grammatikalischen Herausforderung geworden. Wie du am besten genderst, ist einen ganzen Artikel wert. Andererseits aber auch nicht, wenn man, wie ich, kein Gender-Fan ist. Achte darauf, dass du deine Kunden und Kundinnen oder Kundinnen und Kunden nicht verwirrst, indem du mal „Kund*innen“ schreibst und mal „KundInnen“ oder vielleicht auch „Kund_innen„… *
  20. Schreibe besser aktiv als passiv: Subjekt, Prädikat, Objekt: Du erinnerst dich? Du schreibst Texte! Und nicht: „Die Texte werden von dir geschrieben.“ Wenn ab und an passive Wendungen vorkommen, bringt dich das nicht um. Deine Leserinnen auch nicht. (Wahrscheinlich). Im Allgemeinen jedoch gehört es zum besseren Stil, aktive Sätze zu schreiben.
  21. Schreibe konkret: Hier gilt das Gleiche wie für die Überschriften: Wenn es der Sinn des Textes hergibt, dann spezifiziere deine Nomen: Besser „Ferien in der Steiermark“ als „Urlaub in Deutschland„. Besser: „Er fuhr einen VW Golf “ (man achte aber auf Schleichwerbung!) als „er fuhr ein Auto„.
  22. Wähle aktive, starke Verben: Wähle aktive und nicht allzu abgenutzte Verben. Wenn du eine Tätigkeit beschreibst, suche zuerst nach Alternativen. Nutze hierfür Online Synonym Wörterbücher wie beispielsweise Woxikon. Angenehmer Nebeneffekt: Mit der Zeit erweitert sich dein Wortschatz und du musst immer seltener nachschauen, um originellere Wörter zu finden.
  23. Wähle originelle und prägnante Ausdrücke und Formulierungen. Was für die Verben gilt, gilt für alle anderen Satzteile natürlich auch. Überlade deine Texte aber nicht mit Originalität: Manchmal kann es auch zu viel werden. Ein gesundes Mittelmaß ist das Ziel. 
  24. Achte darauf, nicht zu viele Adjektive zu benutzen. Manche Ratgeber raten sogar gänzlich von Adjektiven ab. Diese Vertreter tendieren dazu, Adjektive IMMER durch aktive Sätze zu ersetzen. Minimiere die Anzahl der Adjektive. Schreibe nicht in jedem Satz ein Adjektiv und – sofern es sich vermeiden lässt – keine 2 Adjektive hintereinander. Von jeder Regel gibt es Ausnahmen. Manchmal erfordert es der Sinn eines Textes, 2 Adjektive hintereinander zu setzen. Ausnahmen: In Werbetexten wird recht großzügig mit belobigenden Adjektiven umgegangen.
  25. …show don`t tell: „Erzähle nicht, sondern zeige!“ Was heißt das? Schreibe beispielsweise nicht: „Er ging langsam und zögernd (Adjektive) die Straße entlang„, sondern so, dass wir Leser das „zögern“ „sehen“: „Er ging einen Schritt und hielt an. Er sah sich um. Kurz straffte er die Schultern, die allerdings gleich wieder herabfielen. Er ging noch einen Schritt. Und noch einen Schritt.“ Erzeuge Bilder mit deinen Worten, Szenen, dort, wo es möglich ist. In Sätzen mit Adjektiven schau immer zuerst, ob du den Satz auch zeigen kannst. 
  26. Verwende neue und frische Metaphern und Alliterationen. Kommt dir bekannt vor, aus der Schule, aber was war das nochmal? Hier findest du ein paar Worte zum Thema Stilmittel wie Metaphern und Alliterationen. Nutze solche Stilmittel, WENN dir welche einfallen. Stress dich damit nicht: Je verkrampfter du nachdenkst, desto weniger fällt dir (wahrscheinlich) ein. Nutze dein Notizbuch, um dir unverbrauchte Beispiele zu notieren, die dir im Alltag über den Weg laufen… Jedenfalls: Sprache in Bildern fesselt die Aufmerksamkeit der Leserinnen. Ich liebe Alliterationen! Oder welche Bezeichnung für Bilder würdest du dir merken: die farbenfrohen Bilder der die bunten Bilder? Na.. eben.
  27. Schreibe persönlich: Sprich die Leser an, als ob sie dir gegenüber sitzen würden. Bitte sie indirekt, dir zu folgen: “Hättest du das gedacht?“ oder: „Jetzt bist du gefragt!“ Überlege dir weitere Einschübe, wie du deine Leserinnen mit einbeziehen könntest.
  28. SEO-Optimierung: Denke an deine Keywords oder auch deren Synonyme. Wo du das am besten machst, liest du direkt unter diesem Abschnitt.
  29. Hilfreiche Tipps zu Zeichensetzung als Ausdrucksmittel (!) findest du im Punctuation Guide

Und hier findest all diese sprachlichen Schreibtipps nochmal ausführlich und zum Ausdrucken!

besser formulieren
Die perfekte Sprache für deinen Text

#8.2 Grammatik-Check

Nun müsste ich meinem Anspruch an Vollständigkeit gemäß eigentlich die komplette Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik durchkauen. 

Grammatik und Zeichensetzung sollten wir nicht unterschätzen. Selbst bei „Hobby“ Blogs fühlen sich Leserinnen nicht ernst genommen, wenn zu viele Fehler und grammatikalische Ausrutscher vorkommen. Hast du schon einmal ein Buch gelesen, in dem sehr viele Rechtschreibfehler vorkamen? 

Ich schon.

Und, ja! Auch wenn ich mich gerne in Toleranz übe: Das ist extrem störend. Fehler erwecken den Eindruck, dass sich die Autoren des Textes nicht genug Mühe geben. Ergo: Dass ihnen ihre Leserinnen nicht so wichtig sind.

Texte korrigieren mit dem „Language Tool

Ein Super-Tool. Finde ich. Obwohl ich (bislang) nur die kostenlose Version nutze. Wenn mir diese kostenlose Variante schon prima gefällt, was wird dann wohl die kostenpflichtige Version leisten? 

Language Tool für fremdsprachige Texte…

Mit dem Language Tool kannst du deine Texte sogar in vielen Sprachen eingeben – und prüfen lassen.

Nach der Prüfung und der Korrektur lässt sich der Text kopieren und auf deiner Seite wieder einfügen.

Texte schreiben: Language Tool
Texte schreiben: Language Tool

Diese Vorgehensweise empfiehlt sich aber in erster Linie, wenn du fremdsprachige Texte zu bearbeiten hast.

Denn es geht auch noch viel leichter.

Language Tool als Chrome Plugin

Lade dir das LanguageTool als Chrome-Plugin herunter. Das Tool prüft deine Texte direkt beim Schreiben. Grammatikalische Fehler erscheinen mit einem gelben Unterstrich und Rechtschreib-Fehler mit einem roten Unterstrich. Gleichzeitig bekommst du noch die Erklärung mitgeliefert.

Wenn du in Grammatik und Rechtschreibung nicht völlig auf den Kopf gefallen bist, reicht dir die kostenlose Version, die dir (nicht alle!, aber fast alle) Flüchtigkeitsfehler gnadenlos vor Augen hält.

Ach ja: Das Tool korrigiert die Fehler natürlich auch, sobald du auf das fehlerhafte Wort klickst. 

Wie du hier erkennst, hat die kostenlose Version ihre Grenzen: Achte auf den „Künstlernamen“ oben nach den 4,92 Euro …

Language Tool – Grenzen

Texte schreiben mit dem Language Tool
Grenzen des Language Tools

…natürlich wollte ich im MonAt schreiben.

Ob LT eine Verwechslung von Impressionisten und Zeitangaben in der kostenpflichtigen Version erkennt, weiß ich nicht. Doch „gängige“ Fehler erkennt das Tool spielend und durch die rote Markierung kannst du kaum anders als knadenlose Fehler zu beheben.

Language Tool: texte korrigieren

Hier kannst du die kostenlose LT Version herunterladen.

Texte schreiben: Nachbearbeitung

#8.3 Inhalt nochmals checken

Und jetzt noch einmal von vorne: Ich weiß, ich weiß: Du hast den geschriebenen Text doch bereits bearbeitet. …

Sei beruhigt: Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein.😉

Nimm jetzt das Große-Ganze ins Visier.

Text-Check auf Inhaltliche Fehler
  1. Thema: Ist EIN Thema klar umrissen, wissen die Leserinnen, worum es genau geht? Ist dieses Thema bereits im ersten Absatz erkennbar?
  2. Bleibst du bei der Sache? Schweifst du irgendwo zu weit ab vom Geschehen?
  3. Wird das Versprechen der Headline erfüllt? 
  4. Ist die Überschrift die beste von allen 349, die du formuliert hast
  5. Lädt die Einleitung zum Weiterlesen ein?
  6. Werden die Versprechen der Zwischenüberschriften erfüllt?
  7. Gibt es genügend Zwischenüberschriften?
  8. Ist der Hauptteil übersichtlich gestaltet?
  9. Hat dein Text einen roten Faden? Bauen die Inhalte chronologisch aufeinander auf und ist diese Reihenfolge in sich schlüssig? 
  10. Ist jeder Satz eine Konsequenz auf den davorstehenden Satz? Kommt es zu „Brüchen“, sodass der Leser zwischendurch kurz aus dem Lesefluss gerät? 
  11. Hat jeder Textteil mit Zwischenüberschrift eine Einleitung, einen Hauptteil, eine Zusammenfassung und eine Überleitung zum nächsten Teil?
  12. Kannst du Fakten belegen, etwa durch Literatur, Studien, …?
  13. Ist die Terminologie einheitlich?
  14. Fasst du längere Erklärungen zusammen
  15. Das Ende: nimmst du Bezug auf den Anfang
  16. Hat das Ende eine klare Handlungsanweisung für die Leserinnen? Das kann der Link zu weiteren Texten von dir sein oder die Aufforderung, einen Kommentar zu schreiben. Auch kannst du deinen „Newsletter“ bewerben und deine Leser dafür einladen.
  17. Hast du Keywords an den richtigen Stellen gesetzt? (Kommt noch…)

Übrigens: Manche der in diesem Artikel angeführten Listen bekommst du als fertige Checklisten, wenn du meinen Textletter mit vielen Texter-Tipps abonnierst

Nachdem du nun den inhaltlichen Feinschliff glänzend gemeistert hast, folgt der äußerliche Feinschliff. Wenn du es dir leisten kannst, lasse den Text ruhig noch einmal eine Nacht liegen.

Warum? Irgendwann haben wir einfach keine Lust mehr auf das Texten und den Text und alles, was mit Buchstaben zu tun hat. Wir können ihn inzwischen fast auswendig aufsagen! Um endlich „durchzukommen“ lesen wir automatisch schneller: Wir wollen endlich fertig werden.

Doch dabei könnte natürlich so mancher Fehler durch die Finger flutschen.

#8.4 Der Formatierungs-Check

In dieser Runde geht es um das Formatieren deines geschriebenen Werkes.

Fomatierungs-Check
  1. Prüfe die Überschriften-Ebenen H1, H2, H3…: Nimm H1 nur für die Hauptüberschrift deines Textes, die darunter liegenden Kapitel erhalten die H2 Überschriften-Größen. Gegebenenfalls weist du den Unter-Unterkapiteln die H3 Überschriften-Größe zu. Achte auf diese Hierarchie: H3 steht niemals direkt unter H1, sondern immer unter H2. Wenn du sogar H4 Überschriften-Ebenen einbaust, ist das in Ordnung. Doch dürfen diese ausnahmslos auf Kapitel mit H3 Überschriften folgen, niemals direkt nach Kapiteln mit H2 Überschriften. Alles klar?
  2. Hat der Fließtext eine einheitliche Schriftart und Schriftgröße?
  3. Ist jeder Absatz höchstens 6-10 Zeilen lang? Es können auch mal 4 Zeilen oder 10 Zeilen sein. Als Richtwert solltest du alle 6 bis 8 Zeilen einen Absatz einbauen, um keine Monster-Textblöcke zu erschaffen. 
  4. Wenn du bestimmte Aussagen hervorheben möchtest, dann mache das durch Fett- oder Kursivschrift oder durch eine bestimmte Farbe. Nutze nicht den Unterstrich, da unterstrichene Wörter bei Online-Texten mit Links verwechselt werden könnten. Auch zu bunt sollte der Text nicht werden. Denke an die Konsistenz: Wenn du dich für den Fettdruck entscheidest, um wichtige Sätze hervorzuheben, dann nutze IMMER den Fettdruck für diese Verwendung. Wenn du kursive Schrift für die direkte Rede verwendest, dann mache das auf diese Weise immer. 
  5. Links: Hast du an interne Links auf deine älteren Artikel gedacht? Übertreibe es nicht damit: Setze einen Link auf deine anderen Texte dort, wo es am besten passt.
  6. Hast du Hyperlinks gesetzt zu anderen interessanten Seiten? Hab keine Angst davor, dass dir die Leser abspringen. Setze Hyperlinks zu wertvollen Informationsseiten und gib beim Link-setzen an, dass sich die Seite in einem „New Tab“ öffnet. Angeblich rechnet es dir Google hoch an, wenn du andere Seiten verlinkst. Und später, oder bald schon, kannst du den Seitenbetreibern Bescheid geben, dass du ihre Seite verlinkt hast: Eventuell kommt es einmal zu einer Kooperation, sodass du auch von dieser Seite einen (für dich höchst wertvollen) Backlink zurück erhältst…Who knows…

#8.5 Konfiguration deines Textes in WordPress

An dieser Stelle schonmal Sorry an alle, die eine andere Software als WordPress verwenden! Ich baue meinen Blog mit WordPress – und kann daher auch nur zeigen, wie es mit dieser Blog-Software funktioniert. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass die Einstellungen bei anderen Anbietern ähnlich aussehen (?).

(Das würde mich sehr interessieren. Hast du eine andere Software? Gibt es Überschneidungen mit dem, was ich jetzt beschreibe? Gerne in die Kommentare. Danke!)

Texte in Kategorien zuordnen

Hast du deine verschiedenen Themen bereits in Kategorien eingeteilt? Falls nicht, dann mache das jetzt. Gehe dazu im WordPress Dashboard unter BeiträgeKategorien erstellen.

Hier erstellst du deine verschiedenen Kategorien im Dashboard:

Text schreiben: WordPress Kategorien erstellen

Texte schreiben und Kategorien zuordnen
  • Nachdem du Kategorien erstellt hast, ordne deinen Text dieser Kategorie zu. Das machst du im WordPress Editor, in der rechten Seitenleiste. 
  • Dort gibst du ebenfalls weitere Schlagwörter (Keywords) ein, die mit deinem Text in Verbindung stehen sowie dein Beitragsbild und den Permalink…

#8.6 SEO-Einstellungen & Yoast SEO

Um deinen Web-Text SEO-tauglich zu machen, benötigst du (nicht zwingend) das eine oder andere Plugin.

Empfohlen wird sehr oft das Plugin Yoast SEO.

Es gibt, wie bei den meisten Plugins, eine kostenlose Version und den kostenpflichtigen Upload mit mehreren Funktionen. Solltest du am Anfang deines Business stehen, reicht dir die kostenlose Version aus. 

Nachdem du das Plugin heruntergeladen und aktiviert hast, findest du die einstellbaren Möglichkeiten im WordPress Editor, ganz weit unten.

Du benötigst 

  1. deine Fokus Keyphrase: das Keyword oder das zusammengesetzte Keyword, wie zum Beispiel: Texte-schreiben,
  2. den Permalink, bestenfalls gleich der Fokus Keyphrase: Texte-schreiben…
  3. einen SEO Title: die Überschrift deines Textes und
  4. eine Metadescription: auch: Snippet beziehungsweise die möglichst spannende Zusammenfassung deines Textes, die bei der Google-Suchfunktion erkennbar ist. Sehr wichtig!

Keywords möglichst unauffällig in Texten platzieren

Wenn die Leserinnen NICHT erkennen, welche deine Keywords sind, dann hast du deine Sache super gemacht.

Andersherum: nicht.

Das Thema „Keywords unauffällig platzieren“ ist nicht leicht. Finde ich. Gnadenlos straft mich das Plugin Yoast SEO mit roten oder orangenen Balken ab, wenn nicht genügend Keyphrasen im Text untergebracht sind….Doch bringe ich genügend Keywords unter, wie es das Plugin verlangt, … du ahnst es schon. Texte schreiben, Texte schreiben….

Letzteres sollten wir übrigens auf keinen Fall tun! Manche Blogger sollen sich (anfangs?) ganz schlau überlegt haben, die Keywords in weißer Schrift im Text zu platzieren oder im vielfach Quelltext unterzubringen. Doch scheinbar erkennt Google solche „Betrügereien“ und straft die Betreffenden ab…

Außerdem sollten Keywords an speziellen Stellen im Text zu finden sein. Doch genau an diesen Stellen wie der Überschrift und den Zwischenüberschriften fallen die sich wiederholenden Keywords besonders auf.

Nutze so oft es geht auch Synonyme, die du für deine Keywords bestenfalls schon bei der Keyword-Recherche gefunden hast.

Hier einige Plätze, an die auf jeden Fall Keywords gehören: 

8.6.1 Keywords im Permalink unterbringen..

Sehr wichtig ist das Keyword im Permalink. Das ist der Teil deiner Links, der nach der Domain kommt. Das nur, falls du mit diesen Begriffen (noch) nichts anfangen kannst:

Meine Domain ist https://www.inga-richter.de.

Der Permalink wird dahinter erscheinen und zeigt an, auf welcher Seite unter meiner Domain du dich gerade befindest. Insgesamt sind 

Domain + Permalink = URL.

Die URL dieser Unterseite lautet also:

https://www.inga-richter.de/texte-schreiben

Überlege dir, ob du als URL so etwas haben willst wie dieses hier:

https://inga-richter.de/wp-admin/post.php?post=1504&action=architect&tve=true…

oder vielleicht lieber

https://www.inga-richter.de/texte-schreiben…

Nee, Quatsch!

Musst du natürlich nicht überlegen. Die Variante, die deinen den Permalink, trägt, ist selbstredend die bessere Variante.

Und das machst du so: Gehe im WordPress Dashboard über Einstellungen (in der linken Leiste) unter Permalinks und stelle dort ein, dass du den Beitragsnamen als Permalink angeben möchtest.

Speichern nicht vergessen!

Texte schreiben: Permalink einstellen

Achte darauf, deine URL-Titelform entsprechend anzugeben. Du findest das Feld dafür rechts im WordPress Editor.

Text: Permalink angeben
Permalink eingeben

Speichern. Nicht. Vergessen!

8.6.2 So schreibst du den SEO-Title und die Metadescription für deinen Text

Diese Bestandteile sind extrem wichtig: Es sind die Vorankündigungen deines Textes, wie User sie bei den Google Suchergebnissen sehen.

Wähle die Beschreibungen deiner Texte sehr sorgfältig aus. Die Überschrift und der kurze Teaser entscheiden darüber, ob sich Leserinnen bei Google für deinen Text entscheiden – oder ob sie einen anderen Text anklicken!

Beachte alles, was für die Überschriften bereits gesagt wurde. Liefere einen spannenden Ausblick, der neugierig macht und ein (emotionales) Versprechen liefert. 

Sowohl der Title als auch die Metadescription sollten nur eine bestimmte Länge haben,

  • SEO-Title: etwa 60 Zeichen für den SEO Title und 
  • Metadescription: etwa 150 Zeichen (= „Snippet“). Du kannst auch mehr Zeichen verwenden, doch dann wird dein Titel oder die Metadescription „abgeschnitten“. Zum einen sieht das nicht schön aus. Zum anderen gehen dabei womöglich wichtige Informationen verloren, die deine Leserinnen interessieren würden.
  • Bestenfalls steht sowohl im Titel als auch in der Description dein Keyword und das (noch besser) so weit wie möglich vorne…
Text erstellen: YOAST SEO zur SEO Optimierung
Schreiben: SEO Title und Metadescription

Yoast SEO Vorschau: Title Metadescription

Ob deine Worte die korrekte Länge haben, zeigt dir Yoast SEO durch grüne Balken unterhalb des Textes. Sobald der Balken unterhalb deiner Eingaben orange wird, sind Titel oder Description zu lang.

Achtung: Manchmal kann es an nur einem Buchstaben liegen, ob YOAST SEO dir für deinen Text ein grünes „SEO Analyse: okay“ gibt – oder nicht. 

Zum Beispiel erhalte ich einen Minuspunkt in meiner SEO-Analyse, wenn ich „text schreiben“ als Fokus Keyphrase – und im SEO Title „Texte schreiben“ angebe. 

Das Keyword beziehungsweise die Keywords (zum Beispiel „texte schreiben“) gehören in die Überschrift, bestenfalls ganz nach vorne,

in die Zwischenüberschriften (so oft wie möglich, ohne Spammy zu wirken)

an den Anfang des Textes, also in die Einleitung, so weit vorne wie möglich,

in den Permalink,

in die alt-Attribute deiner eingesetzten Bilder, aber nur, sofern es passt! Nicht die alt-Tags auf Teufel komm raus mit Keywords spicken!

in die Fokus Keyphrase des YOAST SEO Plugins,

in den SEO-Title von YOAST (Überschrift) bestenfalls nach vorne,

in die Metadescription, die unter dem Titel bei Google erscheint, ebenfalls bestenfalls nach ganz vorne,

etwa 1 % des Textes sollte aus Keywords bestehen – grmpf – wie auch immer,

Nochmals: Nutze das Keyword beziehungsweise die Keywords oft, aber bitte so, dass die Leser sich zumindest nicht genervt abwenden.

#9 Die Inhalte deiner Texte nach dem Schreiben strukturieren

Bevor der geschriebene Text ins World Wide Web geschickt wird, bekommt er noch ein paar hübsche Details.

Bilder, Grafiken oder Skizzen lockern nicht nur das Textbild auf, sie erleichtern auch das Lesen und halten den Spannungsbogen aufrecht! Außerdem lassen sich manche Zusammenhänge lebhafter und bildhafter darstellen.

9.1 Hier findest du kostenlose Bilder 

Suche dir zunächst ein Beitragsbild aus, welches besonders gut zu deinem Thema passt. 

Kostenlose Bilder findest du beispielsweise unter

Ich übernehme keine Garantie, dass es nicht doch Fallstricke gibt für die Nutzung und dass diese Bilder in jeder Konsequenz wirklich kostenlos sind und vor allem: bleiben. Im Moment ist es so, wie es morgen ist, weiß ich nicht!

Lese dir die Nutzungsbedingungen stets selber durch, auch wenn dir andere Seiten kostenlose Bildergalerien vorschlagen: Sicher ist sicher!

Erbeten und erwünscht ist übrigens immer, die Fotografinnen dankend zu erwähnen. Eine Win-Win Situation: Der Fotograf und die Bild-Anbieter erhalten kostenlose Werbung und du erhältst kostenlose Bilder. Sobald du das Bild downloaden möchtest, erscheint die Bitte, einen bestimmten Code mit einzufügen – so wie hier: Diesen Code fügst du in die Beschriftungszeile des Bildes ein, bevor du es in deinen Text integrierst. 

Texte schreiben: Frau am Computer
Bild von janeb13 auf Pixabay

Vergiss nicht, die Speicherkapazität der Bilder zu verkleinern!

Denn je mehr Bilder, Grafiken und Texte du auf deinem Blog zur Verfügung stellst, desto langsamer wird deine Seite mit der Zeit. Das ist sehr ärgerlich und kann ab einer gewissen Ladezeit dazu führen, dass dir potenzielle Kundinnen abspringen.  

Bilder „verkleinern“ für bessere Ladezeiten

  1. Lade die Bilder beispielsweise über dieses Tool (tinypng – das Tool nimmt aber auch JPG´s) hoch. Das Verkleinern über tinypng kann die Bildspeicherkapazität um bis zu 70 % verringern. Die Bildqualität leidet sicher etwas darunter… Doch solange du keine hochauflösenden Fotos verkaufen möchtest, hält sich das in Grenzen.
  2. Lade dir ein Plugin herunter, welches deine Bilder verkleinert. Ich nutze beispielsweise WP Optimize*, das die Webseite durch verschiedene Aktionen schnell und effizient hält: WP Optimize bereinigt die Datenbank, komprimiert Bilder und macht Seiten-Caching

Eigene Fotos oder die Bilder von Freunden?

Du bist natürlich nicht die einzige Bloggerin oder der einzige Blogger, der diese kostenlosen Bilderseiten kennt. Daher kann es durchaus passieren, dass du „deine Bilder“ auch auf anderen Seiten findest.

Tatsächlich fühlt sich das ähnlich unangenehm an, wie das Zusammentreffen mit einer Frau auf einem Fest, die das gleiche Abendkleid trägt.

Besser, schöner, origineller sind eigene Fotos. (Auch Google schätzt einzigartige Bilder …)

Vielleicht kennst du Fotografinnen, für die du Werbung machen könntest? Möglicherweise hast du Freunde oder Bekannte, die gerne fotografieren? Oder du selbst verfügst über Tonnen an digitalen Schnappschüssen, die thematisch passen?

Kleines Bilder-SEO

Versehe die Bilder mit Bildertiteln, Beschreibungen und alt-Attributen! Benenne das Bild bereits VOR dem Hochladen passend.

Wenn möglich, setze dein Keyword in das alt-Attribut ein, aber nicht krampfhaft! Wenn dein Keyword nicht zu dem Foto passt, dann lass es lieber weg. Ansonsten entsteht der Verdacht von Keyword Stuffing.

Beschriftungen setzt du übrigens nur ein, wenn die Bildbeschreibung auf deiner Seite auch sichtbar sein soll.

9.2 Grafiken visualisieren Inhalte deines Textes

Grafiken können deinen Text extrem aufwerten. So lassen sich manche Informationen als Grafik besonders anschaulich gestalten. Du kannst Grafiken inzwischen leicht selber erstellen.

Kostenlose Tools für wunderschöne Grafiken zu deinem Text

Wie bei den meisten Tools kannst du mit der kostenlosen Variante schon einiges anfangen: Richtig klasse wird das Angebot durch die kostenpflichtigen Uploads. 

Meiner Meinung nach lohnt sich ein Grafik-Tool von den oben genannten auf jeden Fall. Zumal sie kostenmäßig kaum zu Buche schlagen.

Schau dich dort mal um: Du findest nicht nur für deine Webseite nützliche Anwendungen, sondern auch für deine Auftritte bei Facebook und anderen Social media, Videos, Präsentationen, für Lebensläufe, Marketing, Logos…and-so-on…

Grafiken via Microsoft Smart Art

Info-Grafiken kannst du übrigens hervorragend mit dem Microsoft Tool SmartArt basteln!

Wie das geht? Hier eine Grafik über das Erstellen von Smart-Art Grafiken 😉

Texte schreiben: Smart Art Grafik erstellen
Offensichtlich ist eine äußerst begabte Grafikdesignerin an mir verloren gegangen 😉))
Smart Art Grafik für deinen Text erstellen

Smart Art bietet verschiedene Grafik-Typen wie ProzessHierarchieBeziehung. Jeder Typ enthält mehrere unterschiedliche Layouts. Du kannst die Grafiken auch verändern, erweitern, reduzieren, farblich anpassen, sodass sie super zu deinen Seiten passen!

SmartArt Grafiken erstellen

Außerdem lassen sich die Layouts mühelos wechseln. Probiere solange aus, bis du das Layout gefunden hast, das deine Aussagen am besten veranschaulicht.

Denke auch bei Grafiken daran, sie über tinypng (oder ein Plugin) zu verkleinern! Dasselbe gilt für Screenshots…

9.3 „Erklärst du noch oder zeigst du schon?“

Wenn es sich für dein Thema anbietet, kannst du Screenshots einbinden. Durch Screenshots lassen sich insbesondere „How to“… Texte anschaulicher gestalten. Screenshots zeigen Arbeitsschritte, die schwierig zu erklären wären – insbesondere wenn es um technische Anweisungen geht. 

Ganz nebenbei verhindern Screenshots massive Textblöcke. 

Wie du Screenshots erstellst: Mit Windows und Mac

Hier ein Screenshot darüber, wie du Screenshots erstellst: 

Texte schreiben: Screenshot erstellen
Screenshot erstellen
  • Beim Mac kannst du die Passage markieren und dann: Cmd + Umschalt + 3 drücken
  • oder Cmd + Umschalt + 4 drücken und erst dann die Passage markieren.
  • Ich mag den 2. Weg lieber, weil ich während des Markierens sehen kann, was genau abgebildet werden wird. 

#10 Endlich: den Text veröffentlichen!

Speichere noch einmal ab… und dann… Trommelwirbel schwillt an:

Drücke den „Veröffentlichen“ Button!

Geschafft.

Das war`s jetzt?

Bin ich fertig?

Bist du fertig? 

Halt!

Noch nicht ganz. 

#11 Geschriebenen Text bei Google Search anmelden

Ich gehe davon aus, dass dein Blog bei Google registriert ist? Du hast dich mit deiner Seite auch bei Google Search angemeldet?

Dann gib Google jetzt Bescheid, dass du etwas veröffentlicht hast. Kopiere dafür deine URL und gebe sie wie unten zu sehen ist bei Google Search unter „Property hinzufügen“ ein. 

Texte schreiben: Google Search Anmeldung
Google Search

Du gelangst zu dieser Seite:

Texte schreiben: Google Search Anmeldung
Google Search

Soweit ich weiß, würde dein Text auch ohne diese Anmeldung gecrawlt. Doch durch die Anmeldung kannst du den Prozess etwas beschleunigen. Diese Anmeldung bedeutet natürlich nicht, dass du nichts mehr an deinem Text ändern darfst. 

Texte umschreiben: erwünscht (oder besser nicht?)

Es werden dir immer mal wieder Ideen kommen, die du in bereits fertige Texte integrieren möchtest. Oder Verbesserungen, Verlinkungen, neue Bilder, bessere Grafiken. Dabei müssen wir allerdings aufpassen, dass wir weiterkommen.

Mir passiert manchmal das: Ehe ich mich versehe, habe ich 2 Stunden damit zugebracht, nur unauffällige Kleinigkeiten an längst veröffentlichen Texten zu ändern. 

Inzwischen schreibe ich mir auf eine Liste, wenn mit etwas bei oder zu veröffentlichten Texten auffällt. Einmal in der Woche lege ich einen festen Termin fest, an dem ich die Korrekturen oder Änderungen einarbeite. So laufe ich zwischendurch nicht Gefahr, mich zu verzetteln. 

Passiv Geld verdienen mit deinen Texten

Wenn du einigermaßen viele Besucher auf deinen Seiten hast – oder bald haben wollen wirst ;), dann denke an die VG-Wort. Noch nie gehört?

Die VG-Wort ist eine Art GEMA für Texte. Reichst du deine Texte dort ein – und erreichen diese eine gewisse Länge und eine gewisse Klickrate, zahlt dir die VG Wort Tantiemen.

Lohnt sich das? Ich finde: Ja.

Wenn du wissen möchtest, wie das mit der VG-Wort geht, dann schau mal hier…

VG Wort: Passiv geld verdienen
Schritt für Schritt bei der VG-Wort anmelden

Ich gehe gemeinsam mit dir durch den VG-Wort Bürokratie-Dschungel: Schritt für Schritt.

Alles etwas viel auf einmal?

Die besten Tipps für tolle Texte bekommst du in meinem kostenlosen eMail-Kurs für den Auftakt meines Textletters

*Gendern: Mein persönliches Verständnis von Toleranz benötigt keine Sternchen, Unterstriche oder Großbuchstaben mitten im Wort. Jeder ist frei, sich dort einzuordnen und zu identifizieren, wo er oder sie sich am wohlsten fühlt.

Die „Gendersprache“ unterstreicht meines Erachtens mögliche Unterschiede und Ausgrenzung mehr als eine Integration zu fördern. Wenn du DENNOCH in diesem Blog noch ein übrig gebliebenes ein Sternchen oder einen Großbuchstaben im Wort finden solltest, sorry dafür: Ich überarbeite meine Texte entsprechend, da ich mich zu diesem Schritt nicht von Anfang an entschieden hatte .Womöglich habe ich (noch) das ein oder andere rudimentäre Sternchen und Strichlein übersehen.

 *Dies ist ein sogenannter Affiliate Link. Das heißt: Wenn du über diesen Link kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich ergeben sich dadurch keinerlei Änderungen. Dabei kannst du sicher sein, dass ich ausschließlich bewerbe, was ich selbst bereits ausprobiert oder gelesen - und für gut befunden habe! 
 
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